Workshop

Beziehungsvolle Pflege in der Kita

Dozentin

Ute Adelski
staatl. anerkannte Erzieherin

Jeder Mensch hat seine individuelle Berührungsbiographie

Die eigene Biographie bedingt wie wir Berührungen und Bindungen erleben und erleben werden. Daher sollten Kinder von Beginn an achtsam und liebevoll in pflegerischen Tätigkeiten begleitet werden. In diesem Workshop liegt der Fokus darauf Nähe und Distanz im Kita-Alltag professionell zu gestalten und von Kindern gesetzte Grenzen anzunehmen.

Alle Informationen zum Workshop


Zielgruppe
Pädagogisches Personal


Dauer
4 Stunden


Kosten
Preis auf Anfrage

Inhalte des Workshops

Bei Interesse an diesem Workshop kontaktieren Sie uns bitte. Wir erstellen gerne für Sie ein individuelles Angebot.

Das professionelle Berühren und Bewegen von Kleinkindern durch pädagogische Fachkräfte im Betreuungsalltag erhält immer mehr Gewicht. Warum?

Immer häufiger werden Kinder bereits im Alter von ab zwei Jahren in die außerhäusliche Betreuung gegeben. Daher nimmt die Pflegetätigkeit in Kindertageseinrichtungen fortlaufend zu. Für Kinder ist die Interaktion mit ihren Bezugspersonen von enormer Wichtigkeit und bedeutsam für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung.

Unter dem Stichwort responsive Handlung verstehen wir das interaktive, aufeinander eingespielte Miteinander zwischen Kind und Fachkraft. In der gemeinsamen Interaktion ist die Selbstwirksamkeit der Kinder sowie die Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse zentraler Bestandteil.

Eine Besonderheit der frühpädagogischen Arbeit ist die Vielfalt der Mitwirkung von Kindern. Je nach Entwicklungsalter sowie –stand beteiligen sich Kinder in unterschiedlichem Maße an pflegerischen Interaktionen.

In diesem Workshop greifen wir einen sehr wichtigen Alltagbestandteil, insbesondere für den U3-Bereich, auf. Wickeln, Toilettengang, Händewaschen uvm. sind pflegerische Handlungen die fachkundig und kindorientiert umgesetzt werden müssen.

Lio, 2 Jahre alt, soll um 15:00 Uhr von seiner Mutter abgeholt werden. Gerade hält er noch Bauklötze in der Hand, ist konzentriert und spielt. Malou, eine langjährig erfahrene Fachkraft, greift ihn von hinten, um ihn eben zum Wickeln abzuholen, bevor seine Mutter zum Abholen kommt. Der Zeitpunkt ist für Malou und das Kind perfekt, weil die Mutter ein frisch gewickeltes Kind in Empfang nehmen kann. Oder?

Nicht ganz, denn Lio fängt an zu weinen, zu schreien und stark mit Armen und Beinen zu zappeln. Was Malou nicht bedacht hat ist, dass Lio mitten in seinem Spiel herausgerissen wurde und gar nicht versteht, wieso das so ist. Er orientiert sich nicht an der Uhrzeit und wusste auch nicht, wieso Malou ihn mitnimmt.

Dadurch, dass Lio nun so gestresst ist und es sogar zum Ausdruck bringt, ist die Wickelsituation für beide nicht entspannt. Um 15:00 Uhr ist Malou mit dem Wickeln fertig und Lio wird von seiner Mutter pünktlich in Empfang genommen.

Was fällt auf?  Malou hat für die Abholzeit passend ihre Fürsorgepflicht wahrgenommen und Lio gewickelt, allerdings hat sie ihn nicht aktiv in den Situationswechsel eingebunden. Von dem Zeitpunkt des Hochhebens, war er passiv in der Situation beteiligt.

Solche Situationen sind in einem oftmals stressigen Betreuungsalltag üblich. Lasse ich dem Kind genügend Zeit zu antworten? Wo ist der Wickelbereich sensorisch überladen? Wie viel Zeit habe ich im Alltag dafür? Habe ich die Situation des Kindes erfasst, in der es sich befindet, bin sozusagen auf Augenhöhe mit dem emotionalen Stand des Kindes gegangen?

In diesem Workshop erhalten Sie Wissen zu unterschiedlichen Ansätzen beziehungsvoller Pflege und haben die Möglichkeit im Anschluss in einem Onlineformat erneut die Möglichkeit Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren.

Nach Abschluss dieses Workshops können Sie sich differenzierter mit folgenden Themenkomplexen auseinandersetzen:

  • Theorie-Input
  • Kleingruppen und Erfahrungsaustausch
  • Übungen
  • Praxisbeispiele
  • Selbstwahrnehmungsübungen

Während des Workshops können Sie sich ohne zusätzliche Kosten an Wasser, Kaffee und Tee sowie Säften bedienen.

Klicken Sie hier, um zu den Teilnahmebedingungen für unsere Workshops zu gelangen.

Fokus Kita – Das Wissenszentrum liegt im Stadtteil Merklinde der Europastadt Castrop-Rauxel. Unser Gebäude in der Merklinder Straße 12 liegt in der Nähe zur südlichen Grenze zur Nachbarstadt Dortmund und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem Auto gut zu erreichen.

Mit dem Auto
Im Herzen des Ruhrgebiets gelegen, erreichen Sie uns sehr gut über verschiedene Autobahnen.
Direkt vor unserem Gebäude sind ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Haltestellen in der Nähe:

  • Bahnhaltestelle Castrop-Rauxel Merklinde (RB43)
  • Bushaltestelle Gerther Straße (Bus 378, 364)
Aus datenschutzrechtlichen Gründen benötigt Google Maps Ihre Einwilligung um geladen zu werden. Mehr Informationen finden Sie unter Datenschutz.
Akzeptieren

Bei Interesse an diesem Workshop kontaktieren Sie uns bitte. Wir erstellen gerne für Sie ein individuelles Angebot.

Das professionelle Berühren und Bewegen von Kleinkindern durch pädagogische Fachkräfte im Betreuungsalltag erhält immer mehr Gewicht. Warum?

Immer häufiger werden Kinder bereits im Alter von ab zwei Jahren in die außerhäusliche Betreuung gegeben. Daher nimmt die Pflegetätigkeit in Kindertageseinrichtungen fortlaufend zu. Für Kinder ist die Interaktion mit ihren Bezugspersonen von enormer Wichtigkeit und bedeutsam für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung.

Unter dem Stichwort responsive Handlung verstehen wir das interaktive, aufeinander eingespielte Miteinander zwischen Kind und Fachkraft. In der gemeinsamen Interaktion ist die Selbstwirksamkeit der Kinder sowie die Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse zentraler Bestandteil.

Eine Besonderheit der frühpädagogischen Arbeit ist die Vielfalt der Mitwirkung von Kindern. Je nach Entwicklungsalter sowie –stand beteiligen sich Kinder in unterschiedlichem Maße an pflegerischen Interaktionen.

In diesem Workshop greifen wir einen sehr wichtigen Alltagbestandteil, insbesondere für den U3-Bereich, auf. Wickeln, Toilettengang, Händewaschen uvm. sind pflegerische Handlungen die fachkundig und kindorientiert umgesetzt werden müssen.

Lio, 2 Jahre alt, wird um 15:00 Uhr von seiner Mutter abgeholt. Gerade hält er noch Bauklötze in der Hand, ist konzentriert und spielt. Malou, eine langjährig erfahrene Fachkraft, greift ihn von hinten, um ihn eben zum Wickeln abzuholen, bevor seine Mutter zum Abholen kommt. Der Zeitpunkt ist für Malou und das Kind perfekt, weil die Mutter ein frisch gewickeltes Kind in Empfang nehmen kann. Oder?

Nicht ganz, denn Lio fängt an zu weinen, zu schreien und stark mit Armen und Beinen zu zappeln. Was Malou nicht bedacht hat ist, dass Lio mitten in seinem Spiel herausgerissen wurde und gar nicht versteht, wieso das so ist. Er orientiert sich nicht an der Uhrzeit und wusste auch nicht, wieso Malou ihn mitnimmt.

Dadurch, dass Lio nun so gestresst ist und es sogar zum Ausdruck bringt, ist die Wickelsituation für beide nicht entspannt. Um 15:30 Uhr ist Malou mit dem Wickeln fertig und Lio wird von seiner Mutter pünktlich in Empfang genommen.

Was fällt auf?  Malou hat für die Abholzeit passend ihre Fürsorgepflicht wahrgenommen und Lio gewickelt, allerdings hat sie ihn nicht aktiv in den Situationswechsel eingebunden. Von dem Zeitpunkt des Hochhebens, war er passiv in der Situation beteiligt.

Solche Situationen sind in einem oftmals stressigen Betreuungsalltag üblich. Lasse ich dem Kind genügend Zeit zu antworten? Wo ist der Wickelbereich sensorisch überladen? Wie viel Zeit habe ich im Alltag dafür? Habe ich die Situation des Kindes erfasst, in der es sich befindet, bin sozusagen auf Augenhöhe mit dem emotionalen Stand des Kindes gegangen?

In diesem Workshop erhalten Sie Wissen zu unterschiedlichen Ansätzen beziehungsvoller Pflege und haben die Möglichkeit im Anschluss in einem Onlineformat erneut die Möglichkeit Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren.

Nach Abschluss dieses Workshops können Sie sich differenzierter mit folgenden Themenkomplexen auseinandersetzen:

  • Theorie-Input
  • Kleingruppen und Erfahrungsaustausch
  • Übungen
  • Praxisbeispiele
  • Selbstwahrnehmungsübungen

Während des Workshops können Sie sich ohne zusätzliche Kosten an Wasser, Kaffee und Tee sowie Säften bedienen.

Klicken Sie hier, um zu den Teilnahmebedingungen für unsere Workshops zu gelangen.

Fokus Kita – Das Wissenszentrum liegt im Stadtteil Merklinde der Europastadt Castrop-Rauxel. Unser Gebäude in der Merklinder Straße 12 liegt in der Nähe zur südlichen Grenze zur Nachbarstadt Dortmund und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem Auto gut zu erreichen.

Mit dem Auto
Im Herzen des Ruhrgebiets gelegen, erreichen Sie uns sehr gut über verschiedene Autobahnen.
Direkt vor unserem Gebäude sind ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Haltestellen in der Nähe:

  • Bahnhaltestelle Castrop-Rauxel Merklinde (RB43)
    Aus Richtung Dortmund Hauptbahnhof bzw. Herne fährt die Regionalbahn „RB 43“ im Stundentakt bis zur Haltestelle Castrop-Rauxel-Merklinde, von dort sind es noch 500 Meter Fußweg bis zu uns.
    Bei der Fahrplanauskunft der deutschen Bahn (https://www.bahn.de/) können Sie ihre individuelle Bahn-Verbindung eingeben.
  • Bushaltestelle Gerther Straße (Bus 378, 364)
    Aus Richtung Castrop-Rauxel Hauptbahnhof mit den Buslinien 482, 480, SB22, 237 bis zum Münsterplatz fahren und von dort aus mit den Buslinien 378 und 364 in Richtung Bochum bis zur Haltestelle Gerther Straße weiterfahren. Von dort aus sind es 10 Minuten Fußweg bis zu uns. Bei der Fahrplanauskunft des VRR (https://www.vrr.de/de/) können Sie ihre individuelle Bus-Verbindung eingeben.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen benötigt Google Maps Ihre Einwilligung um geladen zu werden. Mehr Informationen finden Sie unter Datenschutz.
Akzeptieren

Anfrage & Kontakt

Teilen Sie unser Angebot:

Mara Kirstein
Bildungsreferentin